Ein Gasthaus, ein Fluss und vier Plantagen
– eine Ausstellung über Hovborg und die Menschen, Orte und Ereignisse,
die das Dorf im Laufe der Zeit geprägt haben.
Hovborg war und ist nach wie vor ein wichtiger Knotenpunkt für Menschen und Ereignisse, schon seit den Zeiten, als das Dorf nur aus fünf Höfen bestand, umgeben von weitläufigen Heideflächen, Sanddünen und Eichenwäldern.
Insbesondere das Gasthaus Hovborg Kro dient seit vielen Jahren als Treffpunkt für Viehtreiber, Reisende und die lokale Bevölkerung. Die strategische Lage des Dorfes am Holme Å hat das Flusstal zu einer Lebensader für die Region gemacht. Der Holme Å hat im Laufe der Zeit die Felder bewässert, den Viehtreibern unterwegs Rastplätze geboten und Energie für Mühlen, Elektrizitätswerke und Fischzuchtanlagen geliefert. Die Bedeutung des Flusses für die Entwicklung, Geschichte und Erholung des Dorfes ist auch heute noch sichtbar, wo die schöne Natur des Flusstals sowohl Einwohner als auch Besucher anzieht.
Die Plantagen rund um Hovborg waren nicht nur entscheidend für das Wachstum und die Entwicklung des Dorfes, sondern haben auch eine zentrale Rolle in der Geschichte Dänemarks gespielt. Sie symbolisieren die Weitsichtigkeit der Vergangenheit und könnten vielleicht dazu beitragen, die heutigen Probleme im Zusammenhang mit Biodiversität und Klima zu lösen.
Die Ausstellung beleuchtet auch die Menschen, die Hovborg geprägt und aufgebaut haben. Ihre tägliche harte Arbeit, ihr starker Zusammenhalt und ihre Beharrlichkeit haben das Dorf geprägt und eine soziale Nachhaltigkeit geschaffen, die die lokale Gemeinschaft bis heute prägt. Wenn wir in die Zukunft blicken, werden genau diese Gemeinschaft und diese Verantwortung dafür sorgen, dass Hovborg auch weiterhin ein lebendiges und nachhaltiges Dorf in Dänemark bleibt.
Hören Sie sich die Lesung der Einleitung an.
Willkommen zur Ausstellung
Möglichkeit zum VORLESEN
Die gesamte Ausstellung wurde außerdem in Englisch/Amerikanisch Dänisch, Niederländisch, Ukrainisch, Spanisch und Portugiesisch/Brasilianisch von Einheimischen eingesprochen, deren jeweilige Sprache ihre Zweit- oder Muttersprache ist.
Die Ausstellung ist in folgende Abschnitte unterteilt: